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Der graue Star - Katarakt


Der graue Star (auch Katarakt genannt) ist eine Trübung der Augenlinse. Diese liegt hinter der Iris und der Pupille.

Die Augenlinse des Menschen arbeitet ähnlich wie die Linse eines Fotoapparates. Durch die fokussierung der einfallenden Lichtstrahlen auf die Netzhaut wird im hinteren Augenabschnitt eine Folge an Signale erzeugt und an das Gehirn weitergeleitet.

Sobald diese Linse trüber wird, nimmt das Sehvermögen ebenfalls ab.

Schwierigkeiten beim Fahren in der Nacht, wechselnde Lichtverhältnisse, Blendung, herabgesetze Farbkennung oder erschwertes Lesen sind die ersten Anzeichen für einen grauen Star.

Das fortgeschrittenste Stadium eines grauen Star ist jener, dass nur noch zwischen hell und dunkel unterschieden werden kann.

Durch eine Operation kann ein normales Sehvermögen zurückgewonnen werden. Dies stellt momentan die einzige Möglichkeit dar, den grauen Star zu behandeln.

Nur durch eine Kataraktoperation ist eine zurückgewinnung der bestmöglichen Sehschärfe möglich.


Sehvermögen nach der Operation

Sofern keine weitere Augenerkrankung besteht, führt die Operation in fast allen Fällen zu einer Verbesserung des Sehvermögens.

Sehr gering hingegen ist die Wahrscheinlichkeit nach einem Eingriff dauerhaft schlechter zu sehen als davor.

Der Nachstar (Eintrübung der Linsekapsel) kann Monate bis sogar Jahre nach einer Operation bestehen bleiben und lässt sich mit einem Laser behandeln.

Diese Operation am Katarakt ist nicht nur einer der sichersten Eingriffe der Medizin, sondern zählt auch zu den häufigsten Eingriffen.

Rechtzeitige Vorsoge sollte uns allen am herzen liegen, denn manche Leiden spürt man nicht.

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