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Zusammenhang zwischen Diabetes und dem Auge


Diabetische Netzhauterkrankung ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindungen in der Bevölkerungsklasse zwischen 30. und 65. Lebensjahr in der westlichen Welt.

Ursachen

Die Art der Zuckerkrankheit (Diabetis mellitus Typ I oder II) ist völlig unabhängig. 

Es kann unabhängig hiervon und der Art der Therapie zu schweren Veränderungen am Auge kommen.

Hiervon betroffen ist die Retina (Netzhaut) welche wie eine Tapete das Auge auskleidet und aus einem Licht ein Signal wandelt. Durch hohe Blutzuckerwerte können Veränderungen an kleinen Blutgefäßen entstehen, welche undicht oder verschlossen werden. Die Folge hiervon ist eine mangelnde Durchblutung der Netzhaut.

Beschwerden

kleine Gefäßausbuchtungen, Fettablagerungen und kleine Blutungen sind die frühesten Veränderungen welche meist nur beobachtet werden müssen.

Durch diese Veränderungen wird kein Schmerz oder gar eine Sehstörung an der Netzhaut verursacht. Jedoch können schwerwiegendere Komplikationen entstehen.

Eine sehr ernst zu nehmende Komplikation ist allerdings die Bildung von neuen Gefäßen. Diese gehen entweder vom Sehnervkopf oder von der Netzhautperipherie aus.

Da diese neuen Gefäße oftmals sehr brüchig sind kann es zu einer Netzhautabhebung führen, welche als die schweste Folge der Retinopathie gilt.

Diagnostik

Zunächst wird eine ausführliche Anamnese und eine Überprüfung der Sehleistung gemacht. Die Spiegelung des Augenhintergrundes bei einer erweiterten Pupille bildet die Grundlage einer jeden Untersuchung.

Folgende 2 weiter Verfahren werden eingesetzt:

  • Fluoreszenzangiographie
  • Optische Kohärenztomographie

Therapie

Eine vollständige Heilung der diabetischen Retinopathie ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich. Allerdings können sich durch verschiedene Behandlungsmaßnahmen und natürlich eine gute Einstellung des Diabetes ein Stillstand oder sogar eine Besserung der Erkrankung erreichen.

Die Behandlung mit dem Laser stellt eine Wahl-Therapie dar und ist schmerzlos, muss allerdings in vielen Fällen wiederholt werden. Durch diese Behandlung lässt sich das Fortschreiten einer Veränderunen und eine schwere Sehverschlechterung in 50 % der Fälle verhindern.

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